Open-Access-Publikationsfonds eingerichtet

Um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TU Berlin das Publizieren in Open-Access-Zeitschriften zu erleichtern, bietet die Universität mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft seit 1. Januar 2017 einen Publikationsfonds an.

Sofern Sie als „submitting author“ oder „corresponding author“ für die Finanzierung eines Aufsatzes in einer Open-Access-Zeitschrift zuständig sind, können Sie die Kostenübernahme beantragen, sobald Ihr Artikel zur Veröffentlichung angenommen ist: Checkliste zur Antragstellung
Bitte beachten Sie dabei die Förderbedingungen und die Grundsätze der Verteilung.

Lost in Dissertation? Veranstaltungsreihe an der Staatsbibliothek zu Berlin

Das Netzwerk Informationskompetenz Berlin/Brandenburg bietet im Sommer 2016 eine Vortragsreihe für Promovierende an: Unter dem Titel „Lost in Dissertation?“ werden an sechs Terminen vielfältige Aspekte rund um die Erstellung und Veröffentlichung einer Doktorarbeit beleuchtet. Durch die Themen führen jeweils verschiedene Expertinnen und Experten der Staatsbibliothek zu Berlin, des Deutschen Archäologischen Instituts, der HU und der TU Berlin. Mitarbeiterinnen der TU tragen ihre Expertise zu den Themen Open Access (4.7.) und Forschungsdatenmanagement (7.7.) bei.

Mitgliedschaften bei BioMed Central und MDPI bringen Vergünstigungen für TU-Angehörige

Open-Access-Verlage finanzieren sich häufig über Publikationsgebühren (Article Processing Charge APC) für die zu veröffentlichenden Aufsätze. Um Autorinnen und Autoren der TU Berlin bei der Finanzierung der Publikationsgebühren zu unterstützen, hat die Universitätsbibliothek mit einigen Verlagen Sonderkonditionen vereinbart.

DepositOnce: Repositorium für Forschungsdaten und Publikationen

Seit dem 23.11.2015 steht Ihnen mit DepositOnce eine gemeinsame Plattform zum Veröffentlichen und Recherchieren von Forschungsdaten und Publikationen der TU Berlin zur Verfügung. DepositOnce enthält neben den bereits veröffentlichten Forschungsdaten und Publikationen jetzt auch alle 5000 Dokumente des bisherigen Digitalen Repositoriums. Wir freuen uns, damit eine gemeinsame Oberfläche und einen gemeinsamen Dienst für Forschungsdaten und Publikationen anbieten zu können.

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Open Access-Strategie für Berlin beschlossen

Der Berliner Senat hat eine Open Access-Strategie für das Land Berlin beschlossen. Er schließt sich damit entsprechenden nationalen und internationalen Initiativen an, die fordern, Ergebnisse aus öffentlich finanzierter Forschung im Internet frei zur Verfügung zu stellen. Das 34-seitige Papier kann unter http://www.parlament-berlin.de/ados/17/IIIPlen/vorgang/d17-2512.pdf heruntergeladen werden.

Kritik an den Open Access-Richtlinien von Elsevier

Der Wissenschaftsverlag Elsevier hat Ende April 2015 neue Richtlinien für die Weitergabe („sharing“) und das Hosting von im Verlag publizierten Inhalten veröffentlicht. Diese Regeln schreiben vor, wie und unter welchen Bedingungen die Autorinnen und Autoren ihre eigenen Publikationen verbreiten dürfen.

COAR, die Confederation of Open Access Repositories, hat in Reaktion darauf eine Online-Petition gestartet, die sich mit den von Elsevier verabschiedeten Richtlinien auseinandersetzt.

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Open Access-Förderung für FP7-Projekte

Sie haben in einem Projekt des EU-Förderrahmenprogramms FP7 gearbeitet und haben noch offene Publikationsvorhaben? Im  Rahmen des EU-Projekts OpenAIRE2020 wurde der FP7 Post-Grant Open Access Pilot gestartet, um es bereits abgeschlossenen FP7-Projekten zu ermöglichen, die Kosten für Open-Access-Publikationen nach Ablauf der Projektlaufzeit erstattet zu bekommen. Über diesen Weg können können Sie ab jetzt zusätzliche Mittel bei der EU-Fördergelder beantragen.

Universitätsverlag der TU Berlin veröffentlicht Open Access-Leitlinien

Was der Universitätsverlag der TU Berlin seit Jahren praktiziert, wurde nun auch in Open Access-Leitlinien schriftlich fixiert: Der Universitätsverlag bekennt sich zur „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“.

Die Open Access-Leitlinien halten fest, mit welchen Schritten der Universitätsverlag den freien Zugang zu seinen Publikationen fördert und sicherstellt.
Die Open Access- Leitlinien stehen  unter der Creative Commons-Lizenz  CC0, d. h. sie können in dieser oder angepasster Form für eigene Zwecke genutzt werden.

„Niemals alle Rechte übertragen“

In der Zeitschrift TU intern Nr. 11 / November 2014 gibt es ein Interview mit der Open Access-Beauftragten der Universitätsbibliothek der TU Berlin, Dagmar Schobert, in der die Open Access-Dienstleistungen der Universitätsbibliothek vorgestellt werden.

Zudem unterstützen und beraten wir, prüfen Rechte und raten Wissenschaftlern, die bereits den „goldenen Weg“ beschritten haben, also bei einem kommerziellen Verlag veröffentlicht haben, auch den „grünen Weg“ zu gehen: Meist haben sie nach einigen Monaten das Recht, ihr Werk zweitzuverwerten. Wir raten allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, bei Veröffentlichung in kommerziellen Verlagen nie ausschließliche Nutzungsrechte zu übertragen. Verhandeln lohnt sich.

Landesregierung Schleswig-Holstein verabschiedet Open Access-Strategie

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein hat eine “Strategie 2020 der Landesregierung Schleswig-Holstein für Open Access” (PDF) vorgelegt. Es werden zentrale Handlungsfelder für drei Akteursgruppen (Landesregierung, Hochschulen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler) benannt.

Pressemitteilung

http://wisspub.net/2014/11/18/schleswig-holstein-legt-open-access-strategie-vor/

Rückblick: Frankfurter Buchmesse

Universitätsverlag der TU Berlin präsentierte sich auch in diesem Jahr wieder auf der Internationalen Frankfurter Buchmesse in Frankfurt/Main, die vom 08. bis 12. Oktober 2014 stattfand.

Der Universitätsverlag der TU Berlin stellte seine neuesten Publikationen gemeinsam mit 23 weiteren Universitätsverlagen auf einem Gemeinschaftsstand der Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage in Halle 4.2. aus. Die Arbeitsgemeinschaft kooperiert eng mit der Association of European University Presses (AEUP) und Open Edition, die ebenfalls im Gemeinschaftsstand integriert waren.

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Rückblick: Veranstaltung zur Open Access-Strategie für Berlin

Am 13.10.2014 fand in den Räumen der Freien Universität Berlin die Veranstaltung “Open-Access-Strategie für Berlin” statt. Ausrichter waren die FU Berlin, die HU Berlin und die TU Berlin in Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft. Neben Vorträgen, die den Kern der Veranstaltung bildeten, zeigte eine Posterausstellung die Vielfalt der Open-Access-Initiativen an Berliner Einrichtungen.

Die Poster und Vorträge sind ebenso wie die Videomitschnitte über die Veranstaltungswebsite abrufbar.

Open Access Week 2014 an der Universitätsbibliothek

Aus Anlass der internationalen Open Access Week präsentierte die Universitätsbibliothek der TU Berlin in ihrem Foyer eine aktuelle Posterausstellung. Die Poster stellten 34 Projekte und Initiativen aus Berliner und Brandenburger Hochschulen und Forschungseinrichtungen vor, die das wissenschaftliche Publizieren nach den Kriterien von Open Access umsetzen, unterstützen oder untersuchen. Die Poster waren zuvor im Rahmen der Veranstaltung „Open Access-Strategie für Berlin“ zu sehen, die am 13.10.2014 stattfand.

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