Open Access Week 2017: Call for Posters Berlin/Brandenburg

Die International Open Access Week findet jährlich im Oktober statt und bietet Open-Access-Akteuren die Gelegenheit, die Idee des freien Zugangs zu wissenschaftlichem Wissen zu teilen und voranzubringen. In diesem Jahr lädt das Open-Access-Büro Berlin alle Einrichtungen aus Berlin und Brandenburg ein, ihre Open-Access-Projekte im Rahmen einer Postersammlung zu präsentieren. Im Sinne der Open-Access-Strategie für Berlin soll die Postersammlung drei Bereiche adressieren: Offener Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen, zu Forschungsdaten und zum kulturellen Erbe / Kulturdaten. Die Poster werden zur Open Access Week vom 23.-29.10.2017 in einer digitalen Ausstellung frei zugänglich gemacht. Eine Auswahl an Postern wird im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung am 26.10. präsentiert, die den Open-Access-Akteuren der Region die Möglichkeit zum Kennenlernen und Austausch bieten wird.

Weitere Informationen finden sich im Call for Posters.

Bereits 2016 stellten sich Berliner und Brandenburger Open-Access-Projekte anlässlich der Open Access Week in Postern vor. Eine Begleitpublikation dokumentiert die damalige Posterausstellung. Sie enthält 30 Poster inklusive Beschreibungen und Links zu den Originalversionen in Druckqualität, ergänzt um Fotos einer Abendveranstaltung bei Wikimedia Deutschland.

ORCiD –Eindeutige Identifizierung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Godfridus Guilielmus Leibnizius, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gotfrid Vil’gel’m Leibnits. Drei Namensvarianten, eine Person. Oder: Die Wissenschaftlerin aus Taiwan, deren Schreibweise in lateinischer Schrift uneinheitlich gehandhabt wird; der Kollege in den USA mit identischem Namen; das eigene Paper in einem arabischen oder russischen Journal; eine Konferenz in Japan; der PostDoc, der den Namen seiner Frau annimmt… Wer diese Situationen kennt, weiß um die Problematik, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihren Publikationen, Forschungsdaten und Aktivitäten zu verknüpfen. Abhilfe schafft hier die Open Researcher and Contributor ID (ORCiD), die als internationaler De-Facto-Standard Forscherinnen und Forscher eindeutig identifiziert und vergleichbar mit der ISBN für Bücher oder dem DOI für Online-Publikationen ist.