„Open Access sichert breiten Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen und ermöglicht schnelleren Transfer in echte Lösungen.“

Zum Ende der diesjährigen Open Access Week geben wir Prof. Dr. Søren Salomo das Wort. Er ist Leiter des Fachgebiets Technologie- und Innovationsmanagement der Fakultät VII – Wirtschaft & Management an der TU Berlin. In diesem Jahr hat er für mehrere Publikationen den TU-Publikationsfonds genutzt. Wir haben Ihn gefragt wie es zur Auswahl der Journale kam und welche Rolle Open Access in seinem akademischen Alltag hat.

“Open Access ermöglicht eine schnelle und kostenfreie Verfügbarkeit aktueller Forschungsergebnisse.”

Dipl.-Ing. Anne Hartmann ist seit 2016 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hermann-Rietschel-Institut (HRI) der Fakultät III – Prozesswissenschaften an der TU Berlin tätig. Im Laufe des Jahres hat sie mehrfach gemeinsam mit ihren Kolleg*innen des Fachgebietes Gebäudeenergiesysteme das Repositorium DepositOnce für die Veröffentlichung von SARS-CoV-2-relevantenPreprints genutzt. Wir haben sie gefragt, wie es zu dieser Entscheidung kam und welche Rolle Open Access für ihren akademischen Alltag hat.

„Mit Open Access kann ein viel größerer Wirkungskreis in der Research Community erzielt werden.“

Prof. Dr. Katja Ninnemann war 2019/2020 an der Technischen Universität Berlin in der Fakultät VI – Planen, Bauen, Umwelt im Fachgebiet Landschaftsbau/Objektbau tätig. Im Rahmen ihrer Gastprofessur CORPORATE LEARNING ARCHITECTURE lehrte und forschte sie zu Gestaltungspraktiken und Gestaltungsprozessen bei der Zusammenführung physischer und virtueller Handlungsräume. Im Hybrid-Lab der TU Berlin führte sie einen Book Sprint durch, der einen Open-Access-Sammelband hervorbrachte. Wir haben Frau Ninnemann gefragt, wie es zu der Entscheidung kam und welchen Stellenwert Open Access für ihr akademisches Schaffen hat.

„An Open Access schätze ich die barrierefreie Möglichkeit zur Verbreitung meiner Forschung und den eigenen Zugriff auf Fachartikel.“

Den Auftakt unserer diesjährigen Interviewreihe macht Dr. Simone Wurster, Wissenschaftlerin im Fachgebiet Innovationsökonomie an der Fakultät VII – Wirtschaft und Management. In diesem Jahr hat sie zwei Artikel Open Access veröffentlicht und zur Finanzierung den TU-Publikationsfonds genutzt. Wir haben sie gefragt, wie es zu dieser Entscheidung kam und welchen Stellenwert Open Access für ihr akademisches Schaffen hat.

„Open Access garantiert auch weniger finanzstarken Hochschulen weltweit Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen.“

Prof. Stephan Völker ist Leiter des Fachgebietes Lichttechnik an der Fakultät IV. Sein Fachgebiet hat im Universitätsverlag der TU eine eigene Schriftenreihe und er arbeitet schon lange eng mit dem Verlag zusammen, um die Bände Open Access zu veröffentlichen. Wir haben ihn gefragt, wie es zu dieser Entscheidung kam und welchen Stellenwert Open Access für sein akademisches Schaffen hat.

„Open Access ist der Schlüssel für effizientes wissenschaftliches Arbeiten.“

Dr. Lena Scholz ist Mitarbeiterin am Fachgebiet Numerische Mathematik an der Fakultät II. Sie hat ihre Berichte zum EU-geförderten Projekt „Reduced Order Modelling, Simulation and Optimization of Coupled Systems(ROMSOC) auf DepositOnce Open Access veröffentlicht.  Wir haben sie gefragt, wie es zu dieser Entscheidung kam und welchen Stellenwert Open Access für ihr akademisches Schaffen hat.

„Wissen ist ein Bedürfnis, kein Wunsch und Open Access garantiert den Zugang zu Wissen für alle.“

Dr. Daniel Opoku ist Mitarbeiter im Fachgebiet Management im Gesundheitswesen an der Fakultät VII. Er hat für einen seiner Artikel unseren OA-Publikationsfonds genutzt und auch seine Dissertation unter einer freien Lizenz veröffentlicht. Wir haben ihn gefragt, wie es zu diesen Entscheidungen kam und welchen Stellenwert Open Access für sein akademisches Schaffen hat.

„Jede Publikation, die offen zugänglich ist, erleichtert den Forschungs- und Lehralltag!“

Dr. Johanna Hoerning ist Mitarbeiterin im Fachgebiet Stadt- und Regionalsoziologie an der Fakultät VI. Sie ist Teil der Redaktion des OA-Journals „sub\urban“ und hat darüber hinaus vor Kurzem ein OA-Kolloquium am Institut für Soziologie der TU organisiert. Wir haben sie gefragt, wie es zu diesen Entscheidungen kam und welchen Stellenwert Open Access für ihr akademisches Schaffen hat.

„Ich betrachte Open Access als natürliche und selbstverständliche Form des wissenschaftlichen Austauschs.“

Prof. Valentin Popov ist Leiter des Fachgebietes Systemdynamik und Reibungsphysik an der Fakultät V. Er hat sein Buch „Handbook of Contact Mechanics” Open Access veröffentlicht und unseren OA-Publikationsfonds für Monografien genutzt. Wir haben ihn gefragt, wie es zu dieser Entscheidung kam und welchen Stellenwert Open Access für sein akademisches Schaffen hat.

„Meine Dissertation erscheint bei einem etablierten Verlag und ist sowohl Open Access verfügbar als auch über den Buchhandel erhältlich.“

Robert Jungmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Organisationssoziologie an der Fakultät VI. Er plant seine Dissertation bei Springer VS zu publizieren – dort wird sie einerseits gedruckt und andererseits online und Open Access erscheinen. Wir haben ihn gefragt, wie es zu dieser Entscheidung gekommen ist und welchen Stellenwert Open Access für sein akademisches Schaffen hat.

„Bei Zweitveröffentlichungen müssen Details beachtet werden, aber eigentlich ist es ganz einfach, Open Access zu publizieren.“

Dr. Elena Matta ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wasserwirtschaft und Hydrosystemmodellierung an der Fakultät VI. Sie hat an der TU Berlin promoviert und in diesem Zuge in einem Open-Access-Journal publiziert. Wir haben sie gefragt, warum sie sich just für diese Zeitschrift entschieden hat und welchen Stellenwert Open Access für ihr akademisches Schaffen hat.

„Unser Fachgebiet stellt mittlerweile alle Publikationen als Zweitveröffentlichung Open Access.“

Prof. Andreas Vogelsang ist Juniorprofessor für IT-basierte Fahrzeuginnovationen an der Fakultät IV. Sein Fachgebiet hat sich entschieden, alle Publikationen in Form von Zweitveröffentlichungen Open Access verfügbar zu machen, denn die Forschungsergebnisse sollen weltweit nutzbar sein. Wir haben ihn gefragt, wie es zu dieser Entscheidung gekommen ist und welchen Stellenwert Open Access für sein akademisches Schaffen hat.

„Open Access ermöglicht, dass meine wissenschaftlichen Ergebnisse weltweit frei zugänglich sind.“

Zum Abschluss unserer Interviewreihe zur Open Access Week 2017 nimmt Maik Pflugradt, Doktorand am Fachgebiet Elektronik und medizinische Signalverarbeitung der Fakultät IV, Bezug zum Publikationsfonds der TU Berlin.

„Die Einengung auf den Impact Factor als Bewertungssystem der Wissenschaft sollte überdacht werden.“

Vorletztes Interview im Rahmen der diesjährigen Open Access Week: Prof. Nina Langen vom Fachgebiet Ernährung und Lebensmittelwissenschaft der Fakultät I kritisiert die Rolle des Impact Factor als Bewertungssystem der Wissenschaft. Open Access macht für sie besonders für wissenschaftliche Erkenntnisse Sinn, die in die breite Gesellschaft getragen werden sollen.

Über Kriterien bei der Wahl eines Open-Access-Journals

Vanessa Bach, Doktorandin am Fachgebiet Sustainable Engineering der Fakultät III, reflektiert im Gespräch über Open Access insbesondere die Herausforderung der Qualitätssicherung von Open-Access-Journalen. Weiter geht’s mit unserer Interviewreihe zur Open Access Week 2017.

„Nicht-kommerzieller Open Access ist alternativlos und wird die Zukunft sein.“

Unsere Interviewserie zur internationalen Open Access Week geht weiter: Heute im Gespräch mit Prof. Robert Liebich vom Fachgebiet Konstruktion und Produktzuverlässigkeit der Fakultät V. Open Access für wissenschaftliche Ergebnisse ist für ihn alternativlos, zugleich fordert er ein nicht-kommerzielles Publikationswesen und plant die Gründung eines eigenen Open-Access-Journals.

”Open Access steigert die Sichtbarkeit meiner Publikationen deutlich.”

Neuer Tag, neues Interview. Anlässlich der internationalen Open Access Week unterhalten wir uns heute mit Prof. Marga Lensen vom Fachgebiet Nanostrukturierte Biomaterialien (LensenLab) der Fakultät II über Open Access und die Notwendigkeit finanzieller Unterstützung für kleine Fachgebiete.

„Der offene Wissensaustausch macht Open Access so spannend.“

Anlässlich der internationalen Open Access Week 2017 haben wir TU-Angehörige zum Thema Open Access befragt. Los geht es mit Thorsten Burandt und Konstantin Löffler vom Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) der Fakultät VII. Open Access und Open Source sind feste Bestandteile des Forschungsalltags der beiden, ein Großteil ihrer Arbeit basiert auf frei verfügbaren Quellen.

Open Access Week 2017

Die internationale Open Access Week findet in diesem Jahr vom 23. bis 29. Oktober statt. Das Motto lautet diesmal: Open in order to. Und auch die Technische Universität beteiligt sich an dieser internationalen dezentralen Veranstaltungswoche. Die Universitätsbibliothek stellt als Motor der Open-Access-Aktivitäten der TU eine moderne Infrastruktur zur Verfügung und unterbreitet Beratungsangebote rund um das Thema Open Access.