Die Universitätsbibliothek der TU stellt ihre Inhalte unter CC BY Lizenz

Die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin vertritt den Open Access-Gedanken und stellt auch ihre eigenen Dateien frei unter einer CC BY-Lizenz zur Verfügung. So stehen alle Inhalte der Webseite der UB, sofern es nicht anders angegeben ist, unter Creative Commons Namensnennung 4.0 International. Damit dürfen die Inhalte in jedwedem Format oder Medium vervielfältigt und weiterverbreitet werden. Auch ist es erlaubt, Inhalte zu remixen, zu verändern oder darauf aufzubauen und zwar für beliebige Zwecke. Einzige Bedingung für die Nachnutzung ist die angemessene Angabe der Urheber- und Rechteangaben sowie der Hinweis darauf, ob Änderungen am ursprünglichen Inhalt vorgenommen wurden. Auch Vortragspräsentationen oder Kursmaterial, das von der Universitätsbibliothek, bzw. den Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeitern erstellt wurden, werden künftig unter CC BY Lizenz gestellt und sind damit für die Öffentlichkeit nachnutzbar.

8 Kommentare:

  1. Sehr gute Initiative!

    Gibt es einen Grund, warum nicht CC-BY-SA gewählt wurde? Das würde sicherstellen, dass auch alle Werke, die auf die von der TU-Bibliothek freigegebenen Inhalte aufbauen, wieder für alle frei weiternutzbar sind.

    Mit CC-BY könnte man ja zum Beispiel eine Präsentation nehmen, sie aktualisieren und verbessern, aber diese neue Version müsste selbst nicht unter einer freien Lizenz stehen.

    1. Danke für das positive Feedback! Zugegeben, das Copyleft-Prinzip hat seinen Charme: Langfristig wächst so der Pool an frei lizenzierten Inhalten. Aber die SA-Klausel hat auch ein paar Nachteile. Wir wollen gern so wenige Hürden wie möglich setzen, denn uns geht es um die Verbreitung unserer Inhalte.

      1. Hallo Frau Voigt,

        welche Nachteile sehen Sie denn genau?

        Die Ansprüche an Namens- und Lizenznennung sind ja die gleichen, auch die Verwendung z.B. von SA-lizensierten Grafiken in ansonsten urheberrechtlich geschützten Werken ist ohne weiteres möglich, da es sich nicht um abgeleitete Werke handelt.

        Viele Grüße

      2. Hi Noch-TU-Studi.
        Die größte Herausforderung aus unserer Sicht ist die Frage der Inkompatibilität: Wer unsere Inhalte nur in Teilen oder bearbeitet nachnutzen will, muss sich sehr genau damit auseinander setzen, welche Regeln für die Lizenzierung des neuen Werkes gelten. Zugegeben, die Frage greift erst bei Bearbeitungen (bzw. in der CC-Terminologie „Abwandlungen“) – aber wo verläuft diese Grenze? Was ist mit einer Übersetzung? Was gilt, wenn jemand nur Ausschnitte nachnutzen und mit Teilen andersartig CC-lizenzierter Inhalte remixen will? Was, wenn jemand eine Graphik für die eigenen Zwecke verändern oder ein Foto beschneiden will? Einen guten Einblick in die Komplexität bietet der FAQ von CC: https://wiki.creativecommons.org/wiki/Frequently_Asked_Questions#When_is_my_use_considered_an_adaptation.3F

        Wie schon gesagt: Wir möchten gern so geringe Hürden wie möglich für die Nutzung unserer Inhalte setzen…

  2. Vielen Dank, das ist ein sehr hilfreicher Dienst an der bibliothekarischen Kollegenschaft, die doch öfter um Formulierungen ringt, die in Berlin vielleicht schon gefunden wurden.

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