Nutzen Sie die Chance zu Open Access bei Wiley und SpringerNature

Die deutschlandweiten DEAL-Verträge mit Wiley und SpringerNature finden international große Beachtung, da sie eine Option zum Open-Access-Publizieren beinhalten, die für Autor*innen keinen finanziellen Mehraufwand bedeutet.

Selbstverständlich obliegt auch im Rahmen der DEAL-Verträge die Entscheidung zum Open-Access-Publizieren den Wissenschaftler*innen. Die Open-Access-Option ist nicht verpflichtend und kann während des Einreichungsprozesses abgewählt werden (Opt-out). Wir bitten alle TU-Angehörigen, sich für Open Access zu entscheiden und von den Vorteilen der Verträge zu profitieren.

Open-Access-Publizieren bei SpringerNature

Nachdem das deutschlandweite DEAL-Konsortium mit dem Verlag Wiley 2019 einen ersten Vertrag unterzeichnet hatte, kam es Anfang 2020 auch mit SpringerNature zu einem Vertragsabschluss. Der DEAL-Vertrag mit SpringerNature hat die Laufzeit 2020–2022; er deckt den lesenden Zugriff auf Springer-Zeitschriften ab und enthält eine umfassende Open-Access-Komponente.

Wir schließen die Augen und stellen uns vor… Bibliotheken und das wissenschaftliche Publikationssystem in 50 Jahren

So startete die Podiumsdiskussion „Ein Blick zurück und zwei nach vorn. Die Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens“, die anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Universitätsverlages der TU Berlin und der Open Access Week stattfand. Wir danken dem Podcast Open Science Radio, in dem die Veranstaltung als Episode 176 nachzuhören ist. Die Moderatorin Dr. Christina Riesenweber (FU Berlin) navigierte charmant durch ein Potpourri herausfordernder Fragen wie: Sollten wissenschaftliche Publikationen in der Hand von kommerziellen Verlagen liegen? Wird Wissen auch in Zukunft in Formaten wie Büchern und Zeitschriften transportiert? Ist eine Bibliothek ohne Bücher Utopie oder Dystopie?

Kostenfrei Open-Access-Publizieren bei Wiley

Seit mehreren Monaten verhandelt das DEAL-Konsortium mit den Verlagen Wiley, Springer Nature und Elsevier über innovative Verträge, die wissenschaftlichen Einrichtungen sowohl den lesenden Zugriff auf das gesamte Zeitschriftenportfolio der drei Verlage ermöglichen als auch eine umfassende Open-Access-Komponente enthalten. Anfang 2019 wurde der erste DEAL-Vertrag mit dem Verlag Wiley für die Laufzeit 2019–2021 abgeschlossen.

Gastbeitrag: Laudatio von Prof. Dr. Ulrich Pöschl zur Verleihung der Karl-Preusker-Medaille 2018

Am 14.11.2018 erhielt die Allianz der Wissenschaftsorganisationen die Karl-Preusker-Medaille 2018.  Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen ist der Zusammenschluss der bedeutends­ten Wissenschafts- und Forschungsorganisationen in Deutsch­land. Sie unterstützt die Bibliotheken seit zehn Jahren mit ihrer Schwerpunktinitiative „Digitale Information“. Die Bundesvereinigung Bibliothek & Information Deutschland würdigt mit der Auszeichnung das herausragende Engage­ment der Allianz zugunsten der Ent­wicklung einer modernen Bibliotheksinfrastruktur.

Die Laudatio auf der Festveranstaltung am 14.11.2018 im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin wurde von Prof. Dr. Ulrich Pöschl, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, gehalten.

DEAL or no DEAL? Berliner Unis kündigen Elsevier-Zugang zum Jahresende

Um es gleich vorweg zu nehmen: TU-Angehörige werden aller Voraussicht nach auch ab dem 1.1.2018 Artikel aus Elsevier-Journalen lesen können. Das Präsidium und die Universitätsbibliothek der TU sind zuversichtlich, dass es im Rahmen der DEAL-Verhandlungen eine Einigung mit dem Verlag Elsevier geben wird.

Open Access, DEAL und Elsevier: Das Tauziehen geht weiter

Die TU Berlin unternimmt große Anstrengungen, um die Versorgung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit aktueller Literatur für Forschung und Lehre zu sichern. Jährlich investiert die Universitätsbibliothek 1,6 Millionen Euro allein für den Zugang zu wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Jedoch haben wenige große, international tätige Wissenschaftsverlage ihre Marktmacht durch fortschreitende Konzentration permanent ausgebaut und über Jahre hinweg eine immer aggressivere Preispolitik betrieben. Die Erwerbungsetats der wissenschaftlichen Bibliotheken halten hier nicht mehr Schritt.

Um diese Dynamik zu unterbrechen, wurde auf Initiative der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen das Projekt „DEAL – bundesweite Lizenzierung von Angeboten großer Wissenschaftsverlage“ initiiert.