Nutzen Sie die Chance zu Open Access bei Wiley und SpringerNature

Die deutschlandweiten DEAL-Verträge mit Wiley und SpringerNature finden international große Beachtung, da sie eine Option zum Open-Access-Publizieren beinhalten, die für Autor*innen keinen finanziellen Mehraufwand bedeutet.

Selbstverständlich obliegt auch im Rahmen der DEAL-Verträge die Entscheidung zum Open-Access-Publizieren den Wissenschaftler*innen. Die Open-Access-Option ist nicht verpflichtend und kann während des Einreichungsprozesses abgewählt werden (Opt-out). Wir bitten alle TU-Angehörigen, sich für Open Access zu entscheiden und von den Vorteilen der Verträge zu profitieren.

Opt-out von Open Access – was bedeutet das?

Opt-out bedeutet, dass die Autor*innen dem Verlag exklusive Rechte übertragen, was sie bei der weiteren Nutzung des eigenen Werkes beschränkt. Der Artikel selbst wäre dann weltweit nur für diejenigen sichtbar, die dafür einzeln bezahlen oder diese Zeitschrift abonniert haben. Ein Opt-out führt nicht zu einer Kostenreduktion für die TU.

Vera Meyer
© Martin Weinhold

Prof. Dr. Vera Meyer, Open-Access-Beauftragte der TU Berlin, (FG Angewandte und Molekulare Mikrobiologie) fasst zusammen: „Die DEAL-Verträge machen es uns Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern so einfach wie nie, unsere Forschungsergebnisse frei zu verbreiten. Wir helfen damit anderen – nämlich jenen im Forschungs- und Lehrbetrieb, in Politik und Gesellschaft, die sich die teuren Abos für wissenschaftliche Journale nicht leisten können. Denken Sie nur an all die Stunden, die Sie in der Pandemie-bedingten Home-Office-Zeit investiert haben, um Zugang für sich oder Ihre Studierenden zu Forschungsliteratur zu bekommen. Wir helfen damit aber auch uns selbst – die freie Verfügbarkeit erhöht nachweislich die Zitationszahlen. Wenn Sie Open Access unterstützen wollen, wählen Sie nicht Opt-out!

Open-Access-Option bei Wiley und SpringerNature – wie funktioniert das?

Im Rahmen der DEAL-Verträge sind Artikel, die TU-Angehörige als „corresponding author“ einreichen, standardmäßig zur Open-Access-Publikation vorgesehen. Für die Autor*innen fallen für das Open-Access-Publizieren dabei keine Kosten an. Die Kosten werden von der Universitätsbibliothek getragen. Kosten für Autor*innen können lediglich für Zusatzservices des Verlags entstehen, wie etwa ein Cover Image.

Autor*innen müssen nichts weiter tun: Sie reichen ihren Beitrag in einer originären Open-Access-Zeitschrift von Wiley, Springer oder Nature ein (Gold Open Access) oder bestätigen bei der Einreichung Ihres Artikels in einer Subskriptionszeitschrift bei Wiley oder Springer die Open-Access-Option (Hybrid Open Access). Der Beitrag wird ohne Kosten für Autor*innen Open Access publiziert. Das Open-Access-Publizieren in den Nature-Subskriptionszeitschriften ist jedoch leider nicht abgedeckt.

Welche Lizenz empfiehlt die TU Berlin?

Autor*innen haben die Auswahl, ihren Artikel unter den freien Lizenzen CC BY, CC BY-NC or CC BY-NC-ND zu publizieren; die Open-Access-Policy der TU Berlin empfiehlt die Open-Access-konforme Variante CC BY.

Welche Vorteile hat das für Autor*innen?

Für Autor*innen bedeutet das Open-Access-Publizieren eine rechtliche Besserstellung: Die Rechte am Werk verbleiben bei ihnen und die Artikel werden unter einer freien Lizenz publiziert. Autor*innen unterliegen damit nicht mehr den bisherigen rechtlichen Restriktionen bei der weiteren Nutzung ihrer eigenen Werke.

Weitere Informationen & Kontakt

Bitte wenden Sie sich mit Ihren Fragen an die Universitätsbibliothek – bei Fragen zu den konkreten Verlagen an wileydeal@ub.tu-berlin.de bzw. springerdeal@ub.tu-berlin.de, bei allgemeinen Fragen zu Open Access an openaccess@ub.tu-berlin.de.

Nähere Informationen zu den Verträgen finden Sie auf den folgenden Seiten:

Wiley:

SpringerNature:

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